Lula (Italien) 4 August 2026
Lula ist eine kleine Gemeinde mit etwa tausend Einwohner*innen in der Provinz Nuoro, am Fuße der wilden Region Barbagia (Sardinien). Dort befindet sich der ehemalige Bergbaukomplex von Sos Enattos, der 1997 stillgelegt wurde und der, nachdem er über ein Jahrhundert lang das Innere des Berges verwüstet hatte, nun als Standort für ein neues verheerendes Projekt im Gespräch ist: das Einstein-Teleskop (ET), in das Hunderte Millionen Euro investiert werden sollen, insbesondere für den Bau von 30 km unterirdischen Tunneln, wissenschaftlichen Labors und eines internationalen Forschungszentrums.
Vor diesem Hintergrund sind Mitte Juli zwei Forscher des Nationalen Instituts für Geophysik und Vulkanologie im Dorf Lula eingetroffen, um die italienische Bewerbung für das Einstein-Projekt fertigzustellen. Und es dauerte nicht einmal mehr als etwa zehn Tage, bis die Wissenschaftler ein erstes Experiment live miterleben konnten: den Übergang ihrer Fahrzeuge vom festen in den gasförmigen Zustand, die am Samstag, dem 1. August, gegen 22:30 Uhr vor ihrem Miethaus geparkt waren.
Das löste übrigens eine gravitative Kettenreaktion aus, die diese von Arroganz und Selbstgewissheit durchdrungenen Wissenschaftler am eigenen Leib erfahren durften: eine überstürzte Flucht von der Insel, die im Handumdrehen ein ganzes Meer zwischen Einsteins Relativitätstheorie und ihren Hintern schob.


